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JUGENDPOLITIK |
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Jugendpolitik
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Extremismus bekämpfen - Jugendarbeit verbessern - Bürgerrechte verteidigen
Niemand hat das Recht, Menschen aufgrund ihrer Politik, ihrer Gedanken, ihrer Religion, ihrer Hautfarbe, ihrer Sexualität, ihres Aussehens, ihrer Sprache und Herkunft abzulehnen, sie zu misshandeln oder gar zu töten! Niemand hat das Recht, Geschichte zu verdrehen, zu leugnen zu verfälschen oder zu verschweigen. Unsere deutsche Geschichte darf nicht in Vergessenheit geraten, die Erinnerung daran nicht abschwächen. Die Taten, welche begangen wurden, müssen in den Gedanken der Menschen bleiben, wie lange diese Taten auch her sein mögen. Wir müssen uns und die Welt ständig von neuem darauf aufmerksam machen, dass es immer noch zu unmenschlichen, barbarischen und grauenvollen Taten auf unserem Planeten kommt. Niemals darf die Erinnerung an die geschehenen Wahnsinnstaten des Dritten Reiches getilgt werden. Niemals darf sich so etwas, in welcher Form auch immer, wiederholen. Sie waren, sind und bleiben Mahnmal an heutige und künftige Generationen, welche daraus lernen und Lehren ziehen. Allem undemokratischem Denken, nationalem Gedankengut, der Fremdenfeindlichkeit und jede Art von Antisemitismus und Rassismus muss Widerstand entgegen gesetzt werden. Wir müssen uns frei machen von solch unsinnigen Gedanken und Handeln. Mit großer Sorge muss man dabei den anwachsenden Rechts- und Linksextremismus besonders unter Jugendlichen betrachten. Auf dieses gesellschaftliche Problem, welches uns alle angeht, muss in erster Linie mit verstärkter Jugendarbeit und Maßnahmen zur Integration sozialer Randgruppen reagiert werden, um der Perspektivlosigkeit vieler Jugendlicher entgegenzuwirken. Diese Maßnahmen reichen jedoch nicht aus. Deshalb ist ein energischeres politisches, wie gesellschaftliches Vorgehen gegen den Rechts- und Linksextremismus notwendig. Dabei muss differenziert vorgegangen werden sowohl gegen den Rechts- und Linksextremismus unter Jugendlichen und politisch motivierte Straftaten als auch gegen die ideologischen Väter der rechts- und linksradikalen Jugendgruppen. Bei der zunehmenden Ideologisierung und der steigenden Militanz der Skinheadszene spielen besonders die Skinheadbands, die Fanzines (Skinhead-Fan-Magazine) sowie die nationalsozialistischen Propagandamaterialien eine große Rolle. Die höchst aggressive, nationalistische, rassistische und gewaltverherrlichende Skinheadmusik gibt oft zusammen mit einem exzessiven Alkoholkonsum den Ausschlag für rechtsextremistische Gewalttaten. Alle Auftritts- und Vertriebsmöglichkeiten dieser Bands, sowie die Herstellung und der Vertrieb von Fanzines mit verfassungsfeindlichem Inhalt müssen daher konsequent unterbunden werden. Die heutigen gesetzlichen Regelungen lassen genügend Spielräume, um gerade bei Jugendlichen im Einzelfall differenziert zu urteilen. Erfolgreiche Jugendarbeit ist ein wichtiger Faktor zur Vorbeugung von Jugendgewalt.
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